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ÖDP-Fraktion stimmt Oberbürgermeister zu: „Welterbe-Titel geht vor!“

"Der Welterbetitel und die Einzigartigkeit Regensburgs sind wichtiger als das ewige Festhalten an unverträglichen Ersatztrassenplänen."

Regensburg. Mit Zustimmung reagiert die ÖDP-Fraktion auf die gestrigen Aussagen von Oberbürgermeister Joachim Wolbergs zum Thema Ersatztrasse. Dieser kündigte an, dass er durch einen Brückenbau den Welterbetitel nicht gefährden werde und deshalb von den Stadtwerken Alternativen zu Ersatztrassen prüfen lasse. Damit schwenkt anscheinend nach Jahren der Auseinandersetzung ein Regensburger Stadtoberhaupt auf die Linie vieler aktiver Umwelt- und Denkmalschützer aus der Regensburger Bürgerschaft ein.

ÖDP-Fraktionsvorsitzender Benedikt Suttner: „Immer wieder forderten wir, Planungsgelder für die Ersatztrassen zu streichen und Alternativen mit den vorhandenen Donauquerungen zu prüfen. Wir freuen uns, dass endlich auch von der Stadtspitze erkannt wurde, dass eine Westtrasse mit dem Denkmalschutz und der Unesco nicht zu machen ist. Nicht zuletzt durch die kritische Antwort mehrerer Regensburger Initiativen und Vereine auf das sogenannte Welterbeverträglichkeitsgutachten wurde deutlich, welche massiven Auswirkungen eine Ersatztrasse auf das Stadtbild hätte. Den Oberbürgermeister beglückwünschen wir zu seinem Entschluss, sich von einer Ersatztrasse zu verabschieden. Wir nehmen ihn beim Wort und prüfen genau, welche Vorlage er uns in den nächsten drei Monaten im Stadtrat dazu vorlegt. Denn wir stimmen ihm zu: Der Welterbetitel und die Einzigartigkeit Regensburgs sind wichtiger als das ewige Festhalten an unverträglichen Ersatztrassenplänen.“

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