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Feinstaubbelastung in Regensburg: ÖDP-Fraktion fordert Verkehrswende

Benedikt Suttner: "Mehr Lebensqualität statt immer mehr Wachstum!"

Laut einer gestern veröffentlichten Meldung des Umweltbundesamtes verzeichnet Regensburg die höchste Feinstaubbelastung aller bayerischen Städte. Im Gegensatz zu anderen Kommunen wurde bis heute in der Domstadt keine Umweltzone eingeführt und mit Sallerner Regenbrücke und A3-Ausbau droht in den nächsten Jahren noch mehr Auto- und LKW-Verkehr. Die ÖDP-Stadtratsfraktion rät dazu, die aktuellen Zahlen zur Luftreinhaltung sehr ernst zu nehmen und die Ratschläge des Umweltbundesamtes viel intensiver zu berücksichtigen. ÖDP-Stadtrat Joachim Graf: "Die Nachteile einer autogerechten Stadtentwicklung werden immer sichtbarer. Mehr Lärm, mehr C02-Ausstoß, mehr Flächenversiegelung und eben auch mehr Feinstaub sind die Folgen. Der Anteil des Auto- und LKW-Verkehrs muss endlich deutlich verringert werden und Tempo 30 sollte im Stadtgebiet noch viel öfter der Regelfall werden."

ÖDP-Fraktionsvorsitzender Benedikt Suttner ergänzt: "In den letzten Jahren stellten wir als ÖDP-Fraktion zahlreiche Anträge für eine nachhaltige Verkehrswende. Sie wurden leider stets von einer breiten Mehrheit abgelehnt wie jüngst im Dezember unser Antrag zur Berechnung versteckter Subventionen für den PKW-Verkehr. Eine umfassende Verkehrs- und Energiewende muss endlich oberste Priorität bekommen. Wir plädieren für mehr Lebensqualität statt immer mehr Wachstum!"

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