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„Was könnt ihr denn schon ausrichten, ihr als ÖDP?“

Immer wieder werden wir mit dieser Frage konfrontiert. Schließlich findet man die ‚Ökologisch-Demokratische Partei‘ eher selten in der überregionalen Presse, geschweige denn im Radio oder TV. Umso wichtiger ist es mir, klar zu machen, dass sich unsere Politik tatsächlich konkret auszahlt, dass sie wirkt!

Beispiel 1: Noch in diesem Monat beginnen in der Prüfeninger Straße die Bauarbeiten zur Umgestaltung. Investitionen in den Straßenumbau wurden jedes Jahr bei den Haushaltsberatungen nach hinten verschoben. Wir als ÖDP haben schon in der letzten Amtsperiode des Stadtrats einen Antrag zur Verbesserung der Schulwegsicherheit gestellt, der die Prüfeninger Straße als Schulweg zur neuen Kreuzschule beinhaltete. Stets drängten wir hartnäckig auf Maßnahmen für den Radverkehr und konnten letztendlich erreichen, dass nun stadtauswärts der Radweg verbessert und stadteinwärts ab der Hedwigsklinik endlich ein eigener Radfahrstreifen geschaffen wird. Schon bald können dadurch z.B. Schüler*innen sicherer mit dem Rad ihren Schulweg bewältigen.

Beispiel 2: Auch vor dem Hauptbahnhof werden in den nächsten Monaten Verbesserungen für Radler umgesetzt. Leider wird es noch kein eigenes Fahrradparkhaus werden. Doch die Anzahl der Abstellmöglichkeiten wird auf unser jahrelanges Drängen hin nun kontinuierlich erhöht. Wer die Situation kennt, weiß, dass das dringend nötig ist. Wir begleiten das kritisch und werden weiterhin auf strukturelle Verbesserungen für den Rad- und Fußverkehr am Hauptbahnhof achten.

Beispiel 3: Jüngst gründete sich eine sehr wichtige deutschlandweite Initiative rund um den Klimafolgenforscher Hans Joachim Schellnhuber. ‚Bauhaus der Erde‘ heißt das Projekt und verschreibt sich vor allem dem Klimaschutz im Gebäudebau. Hierbei soll der Fokus nicht nur auf den Energieverbrauch in der Lebenszeit eines Gebäudes, sondern besonders auch bei dessen Errichtung und beim Abriss gerichtet werden. „Erneuerbare Baustoffe“, wie z.B. Holz, müssen Zement und Beton ersetzen, so lautet der Appell der Experten. Deshalb beantragte ich letzte Woche im Planungsausschuss die Prüfung des Einsatzes alternativer Baustoffe bei der grundlegenden Neugestaltung des Wertstoffhofs und zugehörige Gebäude. Die Mehrheit im Ausschuss folgte meinem Vorschlag, sodass wir zuversichtlich sein können, dass Photovoltaik und Holzbau hier eine gewichtigere Rolle spielen werden.

Die ÖDP ist die Bienenretter-Partei, zum wiederholten Mal waren wir vor zwei Jahren mit einem bayernweiten Volksbegehren erfolgreich. Doch die ÖDP ist auch eine kommunal verwurzelte Partei, die es gewohnt ist, dicke Bretter zu bohren. Und da wir fleißig weiter bohren, freuen wir uns mit allen Ökologen dieser Stadt über jedes neue Loch im Brett. Denn durch Löcher kann man durchschauen und das weitet den Blick...