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Verkehrsbeeinflussungsanlagen A3-Ausbau: Chance vertan!

Stellungnahme zum digitalen MZ-Beitrag „A3: Gibt es ein Verkehrsleitsystem?“ vom 21.07.2020

Regensburg. Auf eine Leserfrage hin recherchierte die Mittelbayerische Zeitung bezüglich eines Verkehrsleitsystems. Dieses scheint im Rahmen des A3-Ausbaus nicht geplant zu sein. Die ÖDP-Fraktion im Stadtrat kann diese Frage sehr gut nachvollziehen, sie stellte schon beim Grundsatzbeschluss zum A3-Ausbau Anlagen der Verkehrsbeeinflussung als sinnvolle Alternative dar. Wie heute wurden diese Alternativen auch damals schon abgelehnt. ÖDP-Fraktionsvorsitzender Benedikt Suttner: „In unseren Augen war das eine vertane Chance. Schließlich bieten Verkehrsbeeinflussungsanlagen durch Geschwindigkeitsreduktion die Möglichkeiten, zu Stoßzeiten für einen sicheren  fließenden Verkehr zu sorgen. Dies wäre ohne langjährige aufwändige Ausbaumaßnahmen, die zu Lasten des Flächenverbrauchs und der öffentlichen Kassen gehen, zu haben gewesen. Leider wurden diese Alternativen nicht in Erwägung gezogen. Anlässlich drohender Löcher im Staatssäckel ist es aber angebrachter denn je, statt auf weitere Ausbaupläne (z.B. in Richtung Nittendorf) auf Verkehrsbeeinflussungsanlagen zu setzen.“ ÖDP-Fraktionsvorsitzende Astrid Lamby ergänzt: „Statt weiterhin diese enormen Summen in den Autobahnausbau zu stecken muss endlich eine echte Schienenoffensive gestartet werden. Neue Bahnhalte, neue Gleise und eine bessere Taktung schaffen die Chancen für den Umstieg vom Auto auf die Bahn. In Zeiten des akuten Klimawandels ist das wichtiger denn je!“

 

Zum Artikel in der Mittelbayerischen Zeitung vom 21.07.2020 (nur für Abonnenten)

Quelle: Wikimedia


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