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Tiny Houses auf Brach- und Randflächen ermöglichen

Verwaltung soll Nutzung von Flächen für Tiny Houses prüfen

Tiny Houses, Quelle: Wikimedia Commons

BESCHLUSS

Die Stadtverwaltung prüft die Möglichkeiten der Nutzung von Brachflächen, Randflächen und ungenutzten Grundstücken durch Tiny Houses.

BEGRÜNDUNG

Wünschenswert wären geeignete Flächen, auf welchen die Tiny Houses zum Umfeld passen und die keine Konfliktpotenzial mit Nachbarschaft, Natur- und Biotopschutz erwarten lassen.

Tiny Houses existieren als neue Wohnform bisher überwiegend im städtischen Raum, wo Immobilien- und Grundstückspreise hoch sind. Ein Tiny House bietet Kleinstwohnraum für Ein-Personen-Haushalte und kann die neuen Wohnbedarfe der häufigeren Wohnorts- und Berufswechsel flexibel abdecken. Jedes der Minihäuser entlastet den Druck am Wohnungsmarkt. Die Corona-Pandemie verstärkt diesen Druck zusätzlich ebenso wie den Druck auf Arbeitnehmer*innen, flexibel bei der Wahl des Wohnsitzes zu sein. Wer sich ein Tiny House anschafft, investiert einerseits in eine Immobilie, will aber dennoch beweglich bleiben.

Auch in Regensburg ist in den letzten Jahren eine zunehmende Nachfrage nach alternativen Wohnprojekten erkennbar. Zumeist junge Erwachsene suchen oft bezahlbare klimafreundliche Wohnmöglichkeiten.

Angesichts wachsender Nachfrage haben zahlreiche Kommunen in den letzten Jahren die Weichen gestellt, um die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Ansiedlung von „Tiny Houses“ zu schaffen und entsprechende Flächen auszuweisen.

Der folgende Artikel gibt einen Überblick, wo z.B. solche Initiativen in Vorbereitung sind:
https://wohnglueck.de/artikel/geplante-tiny-house-siedlungen-grundstuecke-32049

Die Beispiele verdeutlichen, dass es sehr unterschiedliche Ansätze für die Ansiedlung von Tiny Houses gibt, wobei es meist um eine stadtnahe, grüne Lage geht – oft sogar in Baulücken.