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Regions-Bündnis für mehr Bahnhaltepunkte?

Reaktion auf die Formierung eines angeblichen „Tunnel-Bündnisses“ für eine dritte Röhre

Regensburg. Es ist wie eh und je. Wenn sich rund um Regensburg ein Verkehrsbündnis von regionalen Spitzenpolitikern formiert, dann stets für eine Erweiterung des Straßennetzes. So auch jetzt im Jahr 2020, am Ende eines Jahres, das uns anlässlich der Corona-Pandemie (samt seinen finanziellen Folgen für die Haushaltskassen) und der drohenden Klimakatastrophe wirklich zum Reflektieren bewegen sollte:

Wollen wir ein ewiges „Weiter so“ mit den Verkehrskonzepten von gestern und vorgestern? Oder sehen wir das Jahr 2020 als Wendepunkt, in dem endlich die Klimabelange beim Verkehr ernsthaft berücksichtigt werden?

Das würde dann aber auch bedeuten, dass man die neuesten Forschungsergebnisse des Wuppertal Instituts (auf Initiative von Fridays-For-Future) genau liest und konkrete Veränderungen in unserer lokalen Verkehrspolitik angeht.

„Regensburg plant die Errichtung des Stadtbahnsystems und setzt damit viele Hoffnungen auf die Schiene.  Warum also nicht ein Regions-Bündnis, das eine Verdichtung und einen Ausbau des Bahnhaltenetzes schmiedet?“, fragen die ÖDP-Fraktionsvorsitzenden Astrid Lamby und Benedikt Suttner.   Die ÖDP-Fraktion erarbeitet gerade einen Stadtratsantrag, in dem sie die Regensburger Oberbürgermeisterin Maltz-Schwarzfischer auffordert, eine solche Initiative zu starten und ein ostbayerisches Bündnis pro Schiene zu schmieden. „Es kann nicht sein, dass man in Berlin nur die Rufe nach einem weiteren A3-Ausbau und einer dritten Tunnelröhre hört. Vorfahrt für die Bahn statt weitere Unsummen für Autobahnen! Das muss als Signal nach Berlin gesendet werden“, so die Forderung der ÖDP-Fraktion.

Bahnhaltepunkt Weil am Rhein, Quelle: Wikimedia Commons


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