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1.500 Kreuzfahrtriesen pro Jahr sind zu viel

ÖDP-Fraktion widerspricht Wachstumsstreben der Tourismus GmbH

Regensburg. Die ÖDP widerspricht dezidiert den Aussagen der Geschäftsführerin der Regensburger Tourismus GmbH zum Wachstum, speziell im Bereich Tourismus. „Uns von der ÖDP liegt in erster Linie daran, dass das Befinden von Bürgerinnen und Bürger der Stadt nicht weiter beeinträchtigt wird und dass Regensburg im überbordenden Tourismus nicht sein Gesicht verliert. Beides droht nach Ansicht vieler Bewohner. Rankings, Bilanzsteigerungen und Profit vereinzelter Sparten sind hier nachrangig“, meint ÖDP-Fraktionsführer Benedikt Suttner. Seine Stellvertreterin Astrid Lamby stellt klar: „Die ÖDP hat den neuen Anlegestellen für Kreuzfahrt-Riesen im Marinabereich nur zugestimmt unter der Prämisse, dass die Anlandungen westlich der Nibelungenbrücke dafür abnehmen. Eine weitere Steigerung der Anlandungen auf 1500 pro Jahr kommt für die ÖDP nicht in Frage.“ Der ÖDP-Stadtrat Joachim Graf kritisiert das Streben nach weiterem Wachstum der Stadt grundsätzlich: „Regensburg ist an den Grenzen seines Wachstums angelangt, was Siedlungsdichte, Wohnungsmarkt und Infrastruktur angelangt; mit anderen Worten: Regensburg ist schon erwachsen, jedes weitere Wachstum beeinträchtigt die Lebensqualität seiner Bewohnerinnen und Bewohner.“ 

Quelle: Wikimedia Commons


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