Weniger Plastik auf Regensburger Wochenmärkten

ÖDP-Fraktion beantragt Änderung der Marktsatzung

Der Antrag wurde einstimmig geändert verabschiedet mit der Vereinfachung, die Veträge mit den Beschickern zu ändern.

ANTRAG

BESCHLUSSVORSCHLAG

Die Verwaltung soll durch eine Ergänzung der bisher gültigen Marktsatzung für die Regensburger Märkte den Markthändlern die Benutzung von Plastiktüten als Verpackungsmaterial untersagen, soweit nicht hygienische Gründe dagegen stehen. Von Kunden mitgebrachte eigene Behältnisse und Tüten sollen benutzt werden dürfen. Der Zusatz könnte eingefügt werden in die Satzung vom 30.11.1997, geändert durch Stadtratsbeschluss vom Mai 2010, unter § 3 (5) oder § 4 (2).

BEGRÜNDUNG

Plastikmüll ist, wie diversen Presseberichten in den letzten Monaten zu entnehmen war, ein immer größer werdendes Problem. Hierzu zählen auch die auf Märkten verwendeten Plastiktüten, in denen Einkäufe (Gemüse, Obst etc.) verpackt werden.

Oftmals wird den Kunden das Einkaufsgut wie selbstverständlich in Plastiktüten verpackt, ohne die Kunden nach mitgebrachten eigenen Behältnissen zu fragen. Zwar ist es richtig, dass inzwischen viele Kunden die Verpackung in mitgebrachten Behältnissen einfordern. Insgesamt ist aber die Zahl der auf den Märkten benutzten Plastiktüten noch viel zu hoch.

Plastikmüll und besonders Mikroplastik werden in der Umwelt zu einem wachsenden Problem. Regensburg ist Biostadt, gerade darum passt es nicht zur regional-ökologischen Ausrichtung eines Marktes, Plastiktüten zu verwenden

Die Verwaltung kann auf kommunaler Ebene einen kleinen Beitrag leisten, die oft gedankenlose Verwendung von Plastiktüten deutlich zu verringern, indem sie durch eine Ergänzung der Marktsatzung die Benutzung von Plastiktüten als Verpackungsmaterial auf Seiten der Markthändler untersagt.

Quelle: pxhere.com

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