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Prüfung von Alternativen zur Einstellung der Kompostierung in der Anlage Kremser Straße

2009

Umweltschutz

Stadtrat Joachim Graf hat den Antrag am 10. März 2009 gestellt.

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

bitte legen Sie dem zuständigen Ausschuss folgenden Antrag vor:

Prüfung von Alternativen zur Einstellung der Kompostierung in der Kompostierungsanlage in der Kremser Straße

Antrag:

Der Stadtrat möge die Verwaltung beauftragen, Alternativen zur Einstellung der Kompostierung in der Kompostierungsanlage in der Kremser Straße zu erarbeiten und den Stadtrat über das Ergebnis zu informieren.

Begründung:
Laut Ausschussvorlage zur Sitzung des Ausschusses für Stadtplanung, Verkehr, Umwelt –und Wohnungsfragen am 10.03.2009 ergeben sich aus der geplanten Einstellung der Kompostierung an besagtem Standort für die Müllgebührenzahler Mehrkosten von ca. 90.000 €/a.. Trotz niedrigerer Pachtkosten führen die höheren Transportkosten laut Vorlage für die Stadt zu einem entsprechenden Einnahmeverlust. Da die Transportkosten in den nächsten Jahren eher höher als niedriger werden dürften und durch den Abtransport der anfallenden ca. 18.000 T Grüngut pro Jahr per LKW eine Erhöhung des CO2- Ausstoßes zu erwarten ist, sollte die Stadt Alternativen prüfen.

Die ödp- Fraktion schlägt hier u.a. die Prüfung von folgenden Alternativen vor:

• Errichtung einer Hallenkonstruktion über der Kompostierungsanlage (ähnlich der Halle im Salzlager im Westhafen)

• Dezentrale Grüngutumschlageplätze mit Kompostierung in den einzelnen Stadtteilen. Hierbei könnte den Bürgern auch die Anlieferung von Biomüll ermöglicht werden.

Bei jeglicher Alternative sollte die Rekommunalisierung der Grüngutverwertung und Kompostierung angestrebt werden. Als Beispiel wird auf ein entsprechendes Vorgehen des ZAW Straubing- Bogen hingewiesen.

Mit freundlichen Grüßen

Joachim Graf
stellvertr. Fraktionsvorsitzender der ödp
im Regensburger Stadtrat