ÖDP-Fraktion lehnt "Christkindlmarkt XXL" ab

Stadträtin Astrid Lamby

„Adventsstimmung ja, großflächige Kneipe nein!“

Mit Sorge verfolgt die ÖDP-Fraktion die Ankündigung des städtischen Rechtsreferenten Dr. Schörnig, den Christkindlmarkt im kommenden Jahr drei Tage früher beginnen zu lassen. Die Begründung, dass dadurch mehr Leben in die Altstadt komme, stößt bei den ÖDP-Stadträten auf Unverständnis.

Fraktionsvorsitzender Benedikt Suttner: „Die Christkindlmärkte haben Tradition in unserer Stadt. Doch diese Tradition speist sich aus der klaren Koppelung an den Advent. Diese Koppelung zu Gunsten der Altstadtbelebung und kurzfristigen Umsatzsteigerung immer weiter aufzulösen, lehnen wir ab.“

Unmittelbar nach Bekanntwerden der Pläne äußerten sich Kunsthandwerker sowie die Betreiber des Lukreziamarktes und des Katharinenspitalmarktes sehr skeptisch zum Vorhaben der Stadt. ÖDP-Stadträtin und stellvertretende Fraktionsvorsitzende Astrid Lamby: „Die Kunsthandwerker müssen schon jetzt abends länger stehen als ihnen lieb ist. Wegen der längeren Öffnungszeiten zu Gunsten der Essens- und Getränkestände sind sie dazu verpflichtet. Wenn sie durch die neuen Pläne als Dekoration immer mehr in den Hintergrund gedrängt werden, läuft das in eine falsche Richtung. Adventsstimmung ja, doch nein zur großflächigen Kneipe!“ Von den Belastungen durch alkoholisierte Altstadtbesucher können die Bewohner der Altstadt in den Sommermonaten schon länger ein Lied singen. Auch zu ihren Gunsten sollte sich die Stadtspitze noch einmal genauer Gedanken machen.

 

 

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