Fragenkatalog zum Thema Flüchtlingsunterkunft am Weinweg

Stadtrat Joachim Graf

1. Allgemeine Fragen:

  • Die Unterbringung im Stadtwesten trägt dem Charakter dezentraler Unterbringung Rechnung. So wird der Druck vom Stadtosten genommen. Dennoch stellt sich die Frage, wieso nicht noch mehr Dezentralität möglich sein soll durch zwei kleinere Unterkünfte für beispielsweise je 50 Personen statt einer für 100. Wie beurteilt die Verwaltung die Vor- und Nachteile kleinerer Unterkünfte?
  • Welche schon vorhandenen Gebäude wurden als alternative Unterbringungsmöglichkeit zu Containern untersucht?

2. Fragen zum Bau an sich:

  • Beinhaltet das Raumkonzept in der konkreten Umsetzung auch folgende Räume, die sich auch in den Leitlinien des bayerischen Sozialministeriums für die Errichtung von Gemeinschaftsunterkünften finden:
    • Räume zum Waschen und Trocknen von Wäsche?
    • Ein Krankenzimmer zur kurzfristigen Unterbringung erkrankter Personen?  
  • Wie wird den Belangen von Familien/ Alleinerziehenden konkret Rechnung getragen? (Spielzimmer, eigener Hygienebereich, flexible Raumzuschnitte,...)
  • Wieso werden die einzelnen Zimmer nicht größer gebaut (auch entsprechend größere Module sind bei den Firmen orderbar)?
  • Um welche Art von Containern handelt es sich laut Planung (auch wenn noch nicht ausgeschrieben wurde)?
  • Wie steht es um den Schall-und Wärmeschutz, auch sommerlicher Wärmeschutz (in hochwertigeren Systembauten wie in Stuttgart gute Werte, vergleichbar mit normalen Bauten) à siehe beiliegende Informationen aus Stuttgart

3. Sozialkonzept:

  • Wird an den Aufbau eines Freundeskreises für die Flüchtlinge gedacht?
  • Gibt es ein Büro für die Flüchtlingsbetreuungsverbände- bzw. einen Freundeskreis?
  • Werden die Wohlfahrtsverbände/Externe mit ins Boot genommen?
  • Sportvereinsangebot: Gibt es hierzu schon Überlegungen zur Zusammenarbeit mit den direkt angrenzenden Vereinen und ihren Flächen?
  • Sind Sprechstunden für die Anwohner geplant um Unmut sofort begegnen zu können und präventiv zu wirken?
  • Arbeitet die Stadt an einem Gesamtkonzept um die Unterbringung auch für die nächsten Jahre bestmöglich zu gestalten?

     

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