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Sichere Schulwege

Konzept zur Verbesserung der Sicherheit auf dem Schulweg im inneren Stadtwesten in Nord/Süd-Richtung

BESCHLUSSVORSCHLAG

Die Verwaltung erarbeitet ein Konzept zur Verbesserung der Sicherheit auf dem Schulweg im inneren Stadtwesten in Nord/Süd-Richtung. Dieses wird dem Stadtrat zu Beratung und Beschlussfassung vorgelegt.

BEGRÜNDUNG

Im inneren Stadtwesten befinden sich bald vier Schulen (Clermont-Ferrand-Mittelschule, Albertus-Magnus-Gymnasium, Bischof-Manfred-Müller Grund- und Mittelschule, Grundschule West/Neubau Kreuzschule).

Für alle Schulen ist der Schulweg in Nord-Süd-Richtung mit Querung der Prüfeningerstraße, des Hochwegs und der Clermont-Ferrand-Allee besonders morgens sehr gefährlich.

Regelmäßig berichten Eltern von gefährlichen Situationen, die aber – Gott sei Dank – glimpflich ausgehen. Dadurch finden sie aber keinen Eingang in die Unfallstatistik. Leider ist die Begründung, z.B. keine zusätzlichen Ampelanlagen zu errichten stets, dass kein erhöhtes Unfallaufkommen zu verzeichnen ist. Dies ist auch darauf zurückzuführen, dass Eltern ihre Kinder bis zur vierten Klasse auf dem Schulweg zumindest morgens begleiten, da die Querung der drei genannten Straßen besonders morgens zu gefährlich ist. Schulwege sollten bei guter Verkehrserziehung aber auch von Grundschülern sicher zurückgelegt werden können.

Eine Anforderungsampel an der Clermont-Ferrand-Allee auf Höhe der Obermeierstraße / Bushaltestellen (Querung für Bischof-Manfred-Müller Grund- und Mittelschule, Clermont-Ferrand-Mittelschule) wurde von uns mehrfach angeregt und befindet sich seit langem in der Prüfung. Zur Querung des Hochwegs stehen zwei Zebrastreifen zur Verfügung, die eine sichere Querung suggerieren. Aufgrund der hohen Durchfahrtsgeschwindigkeit werden hier regelmäßig Kinder/Fußgänger übersehen. Die Zebrastreifen wurden in der Vergangenheit aufgrund tödlicher Verkehrsunfälle eingeführt (auf Höhe der Hans-Sachs-Straße wurde eine Schülerin überfahren, auf Höhe der Lessingstraße ein Rentnerehepaar).

Auch in der Prüfeningerstraße besteht eine Fuß- und Radwegverbindung auf Höhe des Goethe-Gymnasiums auf der anderen Straßenseite zur Heitzerstraße, auch hier queren SchülerInnen die Straße oft gefährlich im Berufsverkehr. Dies wird sich nach dem Bezug der neuen Kreuzschule verstärken. Daher ist es dringend erforderlich, die Situation im morgendlichen Berufsverkehr an allen Querungspunkten intensiv zu analysieren und zu dokumentieren und geeignete Maßnahmen für einen sicheren und selbständig zu bewältigenden Schulweg spätestens ab dem Schuljahr 2019/2020 zu erarbeiten.

Quelle: flickr.com, die Linke NRW

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