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23.01.2018

Maximal 1.200 Flusskreuzfahrtschiffe pro Jahr

UPDATE: Antrag von Koalition und CSU abgelehnt, Zustimmung ÖDP und LINKE

Quelle: Wikimedia Commons

BESCHLUSS

  1. Die Stadt begrenzt (über die Tochtergesellschaft LSR) die Genehmigungen für die Anlandung von Kreuzfahrtschiffen auf eine Zahl von 1200 pro Jahr. Somit soll der derzeitige Stand (2017: 1130 Anlandungen) nicht bedeutend überschritten werden. Dabei sollen die Anlandungen am künftigen Terminal Marina-Quartier mit einbezogen werden. Dieses Terminal darf nur – wie angekündigt – zur Entzerrung der Anlandungen an der Lände westlich der Nibelungenbrücke genutzt werden.

  2. Die Stadt verhandelt mit zuständigen Stellen der Bayernhafen GmbH & Co KG, um zu erreichen, dass die unter 1. genannte Zahl von Anlandungen auch unter Einbeziehung des Terminals Marina-Quartier nicht überschritten wird.

BEGRÜNDUNG

Die Stadtführung hat in letzter Zeit wiederholt eine Begrenzung der Anlandungszahlen von Kreuzfahrtschiffen thematisiert und gegenüber der Bürgerschaft auch in Aussicht gestellt. Eine weitere Steigerung der Anlandungen würde der  begrüßenswerten Ankündigung der Bürgermeisterin in der Mittelbayerischen Zeitung vom 5.-7. Januar widersprechen, in der sie beim Tourismus „mehr Klasse als Masse“ einfordert. Die Zahl von 1200 Anlandungen ist nach unserer Meinung schon das Äußerste, was die Stadt und ihre Bürgerschaft noch vertragen können. Im Jahr 2017 haben 1130 Schiffe an der von den Stadtwerken (über die Tochtergesellschaft LSR) betriebenen Donaulände angelegt.