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Grundbedürfnisse im Welterbe sichern

Unterstützung der Initiative "Refill" und Bau von Trinkwasserbrunnen

BESCHLUSSVORSCHLAG

1.    Die Stadt prüft bei jeder Baumaßnahme an durch Fußgänger hochfrequentierten Orten (v.a. im Bereich der Innenstadt), ob sich ein Trinkwasserbrunnen trotz der bekannten hygienischen Schwierigkeiten umsetzen ließe.

2.    Das Projekt Refill wird stärker unterstützt: die Verwaltung versucht (ähnlich der „netten Toilette“), mehr als die bisher 15 Läden/Cafés für das kostenfreie Wiederauffüllen von Trinkflaschen mit Leitungswasser zu gewinnen.

3.    Es wird geprüft, ob das Logo von Refill auf dem Abreißplan der Touristinformation – ähnlich wie dort die „nette Toilette“ – erklärt werden und im Online-Stadtplan mit einem Hinweis (beispielsweise unter einer Rubrik „Nachhaltiges Regensburg“) aufgenommen werden kann.

BEGRÜNDUNG

Frisches Trinkwasser ist ein Grundbedürfnis des Menschen und sollte jedem Bewohner und Besucher jederzeit zur Verfügung stehen. Es wäre wünschenswert, dass langfristig im Stadtgebiet Trinkwasserbrunnen installiert werden. Im Zuge der Klimaerwärmung wird die Verfügbarkeit von Trinkwasser in den Sommermonaten noch an Bedeutung gewinnen. Einige italienische Städte z.B. stellt ein flächendeckendes Netz an Trinkwasserbrunnen zur Verfügung. Der Ausbau soll – um die Kosten gering zu halten - im Zusammenhang mit anstehenden Baumaßnahmen erfolgen und wird daher nur langsam erfolgen können. Zwischenzeitlich wird über die Unterstützung des Projekts Refill die Versorgung weiter verbessern. So könnte hoffentlich auch die Zahl der vielen kleinen Plastikwasserflaschen vermindern, die sich die Leute unterwegs kaufen und dann wegwerfen.

 

Initiative:

Stadträtin Astrid Lamby

Quelle: Refill Deutschland

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