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Artenvielfalt auf städtischen Flächen weiter fördern

Ökomodellregion Stadt und Landkreis Regensburg stärken

Entgegen der heutigen Berichterstattung hat ÖDP-Stadträtin Astrid Lamby den Antrag nicht zurückgezogen sondern zurückgestellt, bis der Gesetzesentwurf zum Volksbegehren Artenvielfalt vorliegt.

Bürgermeister Huber hat dem Auschuss zu Beginn eilig die Ablehnung empfohlen, da der Antrag durch die Ökomodellregion erledigt sei. Wer genau gelesen hat, erkennt allerdings deutlich die notwendige Konkretisierung.

 

 

ANTRAG

BESCHLUSSVORSCHLAG

Die Stadt Regensburg fördert - zusätzlich zu den bisher ergriffenen Maßnahmen – die Artenvielfalt auf städtischen Flächen oder im Eigentum von städt. Stiftungen stehenden Flächen. Bei Neuverpachtungen werden entsprechende Maßnahmen (analog zur Vermeidung von Pestiziden laut einstimmigen Beschlüssen des Umweltausschusses vom 02.05.2018 und des Grundstücksausschusses vom 26.06.2018)  - soweit rechtlich zulässig - in den Pachtvertrag mit aufgenommen. Die Verwaltung prüft, an welchen Orten im Stadtgebiet die entsprechenden Maßnahmen umgesetzt werden können:

-   Einrichtung von Gewässerrandstreifen, idealerweise beidseitig je 10 Meter breit

-   Keine Mahd von Feldrainen und Böschungen während der Blüte und nicht mit Mulchmähern

-   Anlage von Brach- und Blühflächen mit standortheimischen Pflanzen als Nahrungsgrundlage für Insekten - Standzeit 5 bis 7 Jahre; diese sind gestaffelt zu bewirtschaften (jährlich wechselnde Mahd von einem Drittel bis zur Hälfte; Abtransport des Mähguts)

-   Düngereinsatz weitgehend reduzieren; keine Düngung auf ökologischen Vorrangflächen

-   Ausbau und Verbund von Biotopstrukturen

-   Erhöhung des Anteils an ökologisch bewirtschafteten Flächen

BEGRÜNDUNG

Mit dem Maßnahmenbeschluss „Regensburg pestizidfrei“ laut einstimmigen Beschlüssen des Umweltausschusses vom 02.05.2018 und des Grundstücksausschusses vom 26.06.2018 hat Regensburg schon einen guten Vorstoß in Richtung Förderung der Biodiversität gemacht. Der Landesbund für Vogelschutz (LBV) hat sich am 03.12.2018 mit einem Schreiben an uns Stadtratsfraktionen gewandt, in dem Vorschläge für weitere Maßnahmen enthalten sind. Wir halten diese Vorschläge für durchweg sinnvoll und schlagen daher vor, diese nach Möglichkeit mit hoher Priorität umzusetzen.  Da sich die Stadt und der Landkreis zur „Ökomodellregion“ bewerben, wären dies weitere Schritte in diese Richtung. Bei Gesprächen mit dem Landkreis bringt die Stadt die entsprechenden Vorschläge als Ideen mit ein und regt an, diese auch im Landkreis umzusetzen.

Quelle: macroinstantes.blogspot.com

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